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Informationen rund um das Thema Kieferorthopädie

Fragen & Antworten

Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen die wichtigsten und häufigsten Fragen rund um das Thema Kieferorthopädie. Von Behandlungsmöglichkeiten über Zahnspangen bis hin zu Abläufen in unserer Fachpraxis – hier finden Sie nützliche Informationen, die Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Allgemeine Fragen

Unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind, wird der erste Beratungstermin bis zum Alter von 18 Jahren von der Krankenkasse übernommen.

Nur wenn Sie möchten, dass nach der eingehenden Untersuchung sofort mit den diagnostischen Unterlagen begonnen werden soll, entstehen Kosten, die dann je nach Versicherungsvertrag von Ihrer Krankenkasse übernommen werden oder nicht.

In einer unverbindlichen Beratung in unserer Fachpraxis verschaffen wir uns erst mal einen Überblick über Ihre Zähne oder die Ihres Kindes. Sollte eine kieferorthopädische Behandlung notwendig sein, erfahren Sie schon hier, welche Maßnahmen wir vorschlagen und auf welchen Behandlungszeitraum Sie sich einstellen können. Zusätzlich treffen wir eine erste Aussage, ob die Maßnahmen in das Leistungssprektrum Ihrer Krankenkasse fallen. Bitte bringen Sie bereits vorliegende Röntgenbilder oder Kiefermodelle zum Beratungsgespräch mit.

Planung und Einstufung
Für Versicherte gesetzlicher Kassen ist seit dem 01.01.2002 eine Einstufung in die „Kieferorthopädischen Indikationsgruppen“ (KIG) vorgeschrieben. Von der Krankenkasse gibt es Zuschüsse für die Schweregrade 3, 4 und 5.

In welchem Alter sollte mein Kind zum ersten Mal zum Kieferorthopäden?
Es empfiehlt sich, die Gebissentwicklung bereits im Alter von 4 – 7 Jahren zum ersten Mal von einem Spezialisten kontrollieren zu lassen, da bestimmte Anomalien bereits in diesem Alter korrigiert werden sollten.

Mit modernen Techniken und Materialien gibt es heutzutage keine Altersgrenze mehr. Unsere kieferorthopädische Fachpraxis bietet auch für Erwachsene vielfältige Möglichkeiten zur Zahnkorrektur.

Der erfolgreiche Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung markiert für Patienten häufig den Beginn eines neuen, positiven Lebensabschnitts.

Das erreichte Behandlungsergebnis ist jedoch nicht zwangsläufig dauerhaft. In der Kieferorthopädie unterscheidet man zwischen der aktiven Behandlungsphase und der anschließenden Retentionsphase (Stabilisierungszeit). Nach der aktiven Behandlung ist die Beibehaltung des Behandlungsergebnisses während der Retentionsphase essenziell, um eine Rückbewegung der Zähne in ihre Ausgangsposition zu verhindern. Um lebenslang gerade Zähne zu gewährleisten, stehen verschiedene Apparaturen zur Verfügung. Retainer, entweder festsitzend oder herausnehmbar, dienen als optimale Lösung, um die Zähne in ihrer neuen Position zu stabilisieren, da Zähne permanent die Tendenz zur Rückkehr in die Ausgangsstellung aufweisen.

Alle 4 – 8 Wochen werfen wir einen Blick auf Ihre Zahnspange und auf Ihre Zähne, um den Fortschritt der Behandlung und die Funktion der Apparatur zu kontrollieren. Außerdem ist es von Zeit zu Zeit notwendig, Teile der Apparaturen zu justieren oder auszutauschen.

Neben der persönlichen Zahnpflege ist auch eine Reinigung der Zähne in einer zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Fachpraxis in regelmäßigen Abständen empfehlenswert.

Bei einer professionellen Zahnreinigung (PZR) werden Zahnbeläge entfernt, die durch die eigene, tägliche Zahnpflege nicht entfernt werden können. Mithilfe von Ultraschall- oder Pulverstrahlgeräten werden auch Beläge unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt, was zu einem Rückgang von pathologischen Keimen führt. Darüber hinaus werden die Zähne poliert und Zahnstein entfernt.
Bei Zahnspangenträgern ist eine optimale Mundhygiene besonders wichtig, um Zähne und den Zahnhalteapparat nicht dauerhaft zu schädigen. Vor allem bei festsitzenden Zahnspangen werden viele Stellen des Gebisses mit der Zahnbürste nicht richtig erreicht und somit nicht ausreichend gereinigt. Abhilfe schaffen neben einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung und guter Mundhygiene auch Bracketumfeldversiegelungen. Mit einem durchsichtigen Versiegelungslack wird hierbei der problematische Bereich um die Brackets herum versiegelt. Dies sorgt für eine reduzierte Plaqueanheftung, die langfristig die Entstehung von Karies fördern würde.